Mittwoch, 30. Mai 2012

The Empire State..

..wer den langen Text aufgrund von Faulheit nicht liest, darf auch keine Bilder angucken ;)

Angekommen mitten in der Nacht auf der New Jersey Seite des Hudson River, durften wir an dessen Ufer erst einmal die Skyline bewundern  - definitiv ein "Geheim"-Tipp, obgleich man dort mit nem normalen Touri-Bus aller Voraussicht  nach nicht hinkommt. Geparkt haben wir auch gleich dort in der Nähe - somit ging es jeden Tag recht abenteuerlich mit dem Transitbus nach Manhattan...

Am ersten Tag gleich Indianerwetter, also ab aufs Empire Building, solange es noch steht..man kann ja nie wissen..Ausblick überragend, auch auf das momentan wachsende One WTC, an dessen Gedenkstätte wir direkt im Anschluss waren. Ziemlich befremdliches Gefühl, in ein tiefes quadratisches Loch zu schauen, an dessen Stelle es früher einmal hunderte Meter in die Höhe ging…
Am Times Square hingegen herrscht statt bedächtiger Ruhe mehr Trouble als ein normaler Kleinstadt-Mensch länger als ne halbe Stunde ertragen kann, aber man ist ja großstadtgeprüft;) Das sollte sich mehrere Male wiederholen, zu Tages- und Nachtzeit - irgendwie anziehend dieser ständig blinkende reizüberflutende Platz, an dem es 24h Tag zu sein scheint.

ok, das wird so nix..lets go faster:

Der Freiheitsstatue von der Staten Island Ferry winken,
auf neu gestalteten Hochbahntrassen laufen (extrem cool!)
in der U-Bahn beten, dass das tropfende Wasser die Wände und Decken nicht zu sehr aufgeweicht hat
die Bullen an der Wallstreet anfeuern
China-Towns Nachtgericht verfolgen, mit mehr Handschellen im Saal als Sitze vorhanden waren
die deutsche Fahne hissen
sich von Asiaten malen lassen und beim Versuch uns abzuziehen den Spieß umdrehen
Little Italy's Kleinstadt-Flair mitten in Manhattan miterleben
im Centralpark Live-Shows erleben
beim MoMa-Besuch kreativ sein
zusammen mit zehntausenden Menschen Avicii, Alesso und Steve Angello beim Electro Daisy Carnival feiern
Chelseas Galerien besuchen
in East Villages Bars mit verrückten Leuten versacken
die Phillies (Baseball) gegen die Mets in Queens anfeuern
SoHo's Szene kennenlernen
sich fragen, wo in diesem gottverlassenen Brooklyn die Beckhams denn bitte den Kleinen gezeugt haben sollen
uns mit unserem Ocean Mobil durch Manhattan kämpfen
oder einfach in Harlem zufällig mit dem FBI am Tatort ankommen, an dem sich grad frisches Blut seinen Weg auf dem Bordstein sucht….

that's New York Fu***** City!    We love it :)


Ne ganz blöde Situation ist im Übrigen folgende - nach erneutem Batterie Sterben und erfolgter Starthilfe die Türen zumachen, ohne zu wissen, dass sich der kleine Chevy erstmal selbst verriegelt - aber was wären wir für Abenteurer, wenn wir nicht auch diese Situation mithilfe der Natur gelöst hätten ;)

Deutschen Besuch hatten wir auch - endlich mal wieder was zu essen bekommen und geduscht - auch hier nochmal vielen Dank dafür ;)

so..hier der Lohn für Fleißige…da Fragen kamen - auf die Bilder klicken für Großansicht!!




 King Kong


 WTC


 Chevy in Manhattan


 Saftladen ;)








 FCB - Chelsea...




 U-Bahn...







 Genies..Chaos..und so ;)



 www.bakedbymelissa.com ;)









Dienstag, 15. Mai 2012

Wir haben unser KENNZEICHEN..

..nach so ziemlich exakt 2 Monaten und bereits über 3.000 Meilen - ein Drittel haben wir somit also rum, auch wenn das unser derzeitiger Standort nicht unbedingt vermuten lässt… aber von vorn:


Washington D.C. ist ne für touristische Zwecke hervorragend geeignete Stadt voller pompöser Bauten, Museen, Regierungsgebäude und natürlich dem  White House. Leider war der Hausherr nicht vor Ort, sonst hätten wir Westerwelle mal zeigen können, wie man so nen Staatsbesuch aufzieht ;) Kleiner Tipp für Besucher: nicht über den Zaun klettern - da lauern bösartige Selbstschussanlagen! Ist eigentlich auch nicht nötig, gibt viele weitere Sehenswürdigkeiten ohne derartige Zugangsbarrieren - und das sogar fast ausschließlich for free! Da guckt man sich auch mal die National Gallery mit all seinen Epochen, Picassos, Skulpturen und natürlich auch … moderner Kunst an. Hab spontan beschlossen meine Kinder später die Wohnzimmerwand anmalen zu lassen - wird wahrscheinlich billiger, sieht aber mit Sicherheit ähnlich aus :) Das Pentagon haben wir gesehen, dürft ihr aber nicht - Fotos verboten..von außen! Rein sind wir trotz unserer Ausweisung als Hawaii Minister leider nicht gekommen, vielleicht sollten wir es mal mit dem Kopf durch die Wand probieren - hat ja schon mal geklappt ;) Gar nicht weit entfernt befindet sich die National Cemetry, eine Art Nationalfriedhof für gefallene Soldaten und wichtige Menschen. Hunderttausende Grabsteine, in der Regel weiß, wie man es aus Filmen kennt - irgendwie ein befremdlicher Ort. Hier liegt auch Kennedy, guter Mann - meinen olympischen Gedanken, die Fackel davor in die Welt zu bringen, wollten die Jungs dort leider nicht mittragen. Das wiederum hat eine Glocke geschafft - die Liberty Bell in Philadelphia. geschichtlich Interessantes für Interessierte: 


Damit sind wir schon wieder ein paar Meter weiter nördlich - und in einer völlig anderen Welt. philia heißt übrigens Liebe..süß oder? Ganz so süß sind die meisten Viertel allerdings nicht..unsere Hoffnungen in der hiesigen Germantown irgendwo das DFB-Pokal Finale sehen zu können wurden arg enttäuscht - das einzige weiße was man dort noch vorfindet, ist die Straßenmarkierung. Musste halt mal wieder ein freies wlan Netzwerk herhalten - das Ergebnis ist ja allen bekannt :)) Philadelphia ist eine der ältesten und bedeutendsten Städte der US, birgt so ziemlich jeden Gegensatz und ist gerade deshalb wohl bis jetzt auf unserem Trip die amerikanische Stadt schlechthin. Sportlich ist man auch fast überall vorn dabei - vor allem die Phillies sind die Lieblinge der Bevölkerung, insbesondere gestern Abend, als sie ihre Gegner mit 5:1 aus dem Stadion "geschlagen" haben - und natürlich auch meine :) 

Besonders erwähnenswert ist noch ein deutsch deutsches Treffen mit einer Freundin aus Deutschland, die momentan ein Jahr als Aupair in Annapolis verbringt und von uns für Ihre Wäsche waschen, Duschen lassen, Essen machen Maßnahmen liebevoll den Spitznamen Mutti bekommen hat - danke ;) 

Anbei wie gewohnt ein paar Bilder..oder auch ein paar mehr 
























Donnerstag, 3. Mai 2012

Alarmstufe ROT

auf der Mission: Apollo 13…zum Glück nur im Kennedy Space Center bei Cape Canaveral..
Als wir rauskamen, gabs erstmal ne sintflutartig-typische Florida-Dusche - scheinbar hatte Petrus Mitleid mit uns (oder mit unseren Mitmenschen.. ;) Gut erfrischt gabs dann noch eine imax-Vorstellung über worlds most famous Weltraumteleskop Hubble und außerdem eine Reise zum Mond und zurück - Selbstdarstellung hat man hier echt erfunden… Mit Weltraumnahrung frisch gestärkt gings weiter nach Daytona Beach, einem DER Springbreak Hotspots des vergangenen Jahrzehnts - leider eine Woche zu spät, aber dennoch ein recht angemessener Ort um kurz auf meinen Geburtstag anzustoßen ;)
Nach einem guten Stück die Ostküste herauf stand Savannah als nächstes Etappenziel auf dem Plan - ein kleines Städtchen, in dem die Zeit schon vor längerem stehen geblieben zu sein scheint…dennoch lohnt sich ein Besuch hier definitiv - nicht zuletzt wegen der vielen Kunststudent(inn)en ;)
Nach 200 Meilen ins Landesinnere wächst auf einmal inmitten von Nichts Atlanta aus dem Boden - Geburtsstadt Martin Luther King jr.'s, wohl auch deshalb die inoffizielle Hauptstadt der schwarzen Bevölkerung und gleichzeitig auch Ursprung eines Konzerns, der passenderweise das beliebteste dunkelfarbige Erfrischungsgetränk in die Welt gebracht hat - Coca Cola!
Mittlerweile sind wir in Washington angekommen - wie nach Rom, führen auch hierher viele Wege, aber das ist eine andere Geschichte…

anbei wieder einige Bilder - hat sich ein bisschen was angesammelt ;)